Geschichte

Von den Anfängen des Boxsports in Landshut bis Mitte der 90er

Boxen, eine rohe Sportart, wie die einen sagen, oder Faszination, wie die Freunde des Faustkampfes meinen. Er lässt sich bis in die Antike nachweisen. Damals im alten Griechenland waren außer den Läufern und Werfern die Ringer und Boxer die großen  Helden.

Vom Anfang unserer Zeitrechnung bis ins späte Mittelalter flaute die Euphorie merkbar ab, bedingt durch die vielen Kriege, die man damals führte.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts blühte der Boxsport wieder auf. In Großbritannien erinnerte man sich an die edle Kunst des Faustkampfes, und von dort wurde diese Sportart in die ganze Welt getragen. Vorreiter in der Landshuter Schwerathletik war der „Süddeutsche Athleten-Club“ Landshut.

Das Gründungsjahr dieses Vereins datiert, laut dem Vereinsregistergericht Landshut, aus dem Jahre 1886.

Das erste Clublokal befand sich im Gasthof Leiderer in der Papiererstraße 9. Metzgergehilfe Beck und Zimmermeistersohn Joseph Ettenkofer bekleideten das Amt des 1.Vorsitzenden und des Kassiers. Nach Beginn des 1.Weltkrieges löste sich der Verein leider wieder auf.

Doch schon einige Jahre später, am 23. Mai 1920, wurde man in Landshut wieder rührig. Es versammelten sich einige Sportfreunde im Gasthaus Thalerbräu in der Grasgasse und gründeten den Athletikclub Landshut. Zuerst wurde die Sportarten Ringen und Ge- wichtheben betrieben. Unter der Regie der Sportkameraden Josef Spießl (Vorsitzender), Johann Willer (Vize), H. Weingast (Geschäftsführer), Josef Paulus (Abteilungsleiter) sowie den Herrn Holderrried, Dettenhofer und Gschwendner erlangte der Kraftsport in Landshut ungeheuere Popularität. Mit Georg Schmuckermeier, der einige Jahre bei der Marine diente und dort die Kunst des Faustkampfes erlernte, fand sich der Pio- nier des Boxsports in Lands- hut ein. Er schloß sich dem Sportclub an und gründete die Boxabteilung. Schmu- ckermeier wurde als erster Landshuter 1923 Niederbayerischer sowie 1924 Niederbayerischer und Bayerischer Meister im Weltergewicht. Weitere bekannte Landshuter Kämpfer waren damals Hans Kollmannsberger, Hans Taubenthaler, Franz Willnechker, Kurt Röhr, Hans Piller, Jakob Weindl und Ludwig Altschäffl. Bis 1933 war der Verein sehr aktiv in der bayerischen Boxszene, trug viele Vergleichskämpfe aus und auch auf Meisterschaften schnitt man sehr erfolgreich ab.

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 Josef Spießl
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H. Weingast

Das Jahr 1933 wurde zum schwärzersten in der Vereinsgeschichte des SC Bavaria 20 Landshut. Auf Geheiß des damaligen Regimes wurde dem Verein untersagt, weiterhin auf den sportlichen Sektor tätig zu sein. Somit ruhte der Sportbetrieb bis nach Kriegs- ende 1945. Im Oktober 1945 fand man sich wieder zusammen und beschloss eine Boxerabteilung der freien Turnerschaft zu gründen.

In der Turnhalle der Martinsschule und später in der alten Halle der Nikolaschule begann unter Trainer Ludwig Altschäffl und Jugendtrainer Bertl Schmuckermeier der Neuanfang. Schon ein Jahr später bastelte man aus alten Pfosten von Pferdeställen der früheren Wehrmacht und aus Hanfseilen einen wettkampfähigen Ring.

1950 wurde der Verein unter seinen alten Namen – SC Bavaria 20 Landshut – wieder ins Leben gerufen. Die Amerikaner stellten Sportgeräte wie Boxhandschuhe, Ringschuhe und andere Utensilien zur Verfügung.

In Landshut in der damaligen Pinder-Kaserne, am Flughafen in Erding und im Bürgerbräukeller in München wurden einige Kämpfe gegen US-Staffeln durchgeführt, deren Erlös der „Pfennig-Parade“ (Opfer der Kinderlähmung) zugute kam. Zahlreiche Amerikaner, ausgestattet mit deutschen Startpässen, boxten für unseren Verein.

An talentierten Boxern mangelte es damals nicht. Da mehrere Vorstandsmitglieder nach dem Krieg bei den US-Streitkräften in Landshut Arbeit fanden – die Amis waren sehr sportfreundlich – stellten sie ab und zu einen Lastwagen zur Verfügung. Somit konnte man auch größere Strecken zurücklegen und sich mit anderen Staffeln messen. Der Freundeskreis der Vereine vergrößerte sich zusehends.

Ein Höhepunkt für verschiedene Boxer, ja für die gesamte Staffel war das Jahr 1948. Wohl unvergessen bleibt der Kampf gegen Victoria München. Hervorzuheben ist die Paarung im Weltergewicht mit Fritz Eschlbeck. Er war der K.o.-Schreck sämtlicher Münchner Weltergewichtler. Bei Vergleichskämpfen kam es immer wieder vor, dass sich Aktive beschwerten, weil sie nicht zum Einsatz kamen. Jeder kämpfte verbissen um einen Platz in der Staffel und so hatte der Trainer seine liebe Not.

1954 wurden erstmals Mannschaftsmeisterschaften ausgeschrieben und selbstverständlich beteiligten sich die Landshuter an diesem Wettbewerb, Der SC Bavaria wurde ach auf Anhieb Südbayerischer Mannschaftsmeister. Um die „Bayerische“ sollte es gegen den 1. FC Nürnberg gehen. Die Staffel hatte jedoch bei ihren Kämpfen so viele Ausfälle, dass sie gegen die starken Landshuter nicht antreten konnten. Kampflos errang unsere Mannschaft die bayerische Meisterschaft 1954/55.

In einer Saison fuhren Eugen Probst, Hermann Fröm- ter, Richard Taubenthaler und Magnus Walter zur „Bayerischen“. Bis auf Walter, der Vizemeister wurde, holten sich alle den Titel. Diese stolzen Erfolge sollen nur zeigen welche Kampfstärke, vor allen Dingen, welchen Nachwuchs die Boxstaffel des SC Bavaria 20 Landshut  hatte. Es verging kaum ein Jahr, bei dem nicht die Landshuter Farben bei Deutschen Juniorenmeisterschaften vertreten waren.

Aufgrund einer sehr starken Staffel beschloss der Vereinsausschuss – an der Spitze der unermüdliche Walter Paulus – an den bayerischen Städtemannschaftsmeisterschaften teilzunehmen.

Da die der Turngemeinde Landshut angeschlossene Boxabteilung nicht mehr existierte, fusionierte der SC Bavaria 20 Landshut mit seinem Namensvetter aus Rosenheim. Diese Gemeinschaft prägte in den folgenden Jahren das Gesicht des Boxsports in Bayern.

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Richard Taubenthaler

 An dieser Städtegemeinschaft nahmen u.a. eine aus 14 Vereinen bestehende Stadtauswahl aus München, eine Kombination aus Nürnberg/Fürth, eine Fusion der starken Staf- feln Olympia und Spielvereinigung Weiden statt. Allein schon diese hier genannte Auswahlstaffeln ließen auf hervorragenden Boxsport hoffen.

Für Landshut/Rosenheim begann der Wettbewerb nicht gerade verheißungsvoll. Als Gast erreichte die Münchner Auswahl nach packenden Kämpfen ein gerechtes 10:10. Jetzt entpuppte sich eine parallele Rivalität, denn beide Mannschaften warteten auf einen Ausrutscher der anderen. Der Rückkampf musste die Entscheidung des Wettkampfes bringen. Die Heimmannschaft galt bei den Insidern als der sichere Favorit. Im Lager La/Ro machte sich Trotzreaktion breit. Viermal wöchentlich wurde 2½ Stunden hart trainiert. In der Höhle des Löwen  - im Münchner-Zirkus-Krone-Bau - zahlte sich die intensive Vorbereitung aus. Der Wanderpokal für das Jahr 1958 ging nach einem 12:8 Sieg in die Dreihelmenstadt.

Der Stifter der wertvollen Boxerstatue hatte aber zur Bedingung gemacht,  dass erst nach dreimaligem Gewinn die Trophäe in der Siegerstadt bleibt. Eichstätt/Ingolstadt und vor allem Weiden blieben auf der Strecke, da München, Nürnberg/Fürth und Landshut/
Rosenheim je zweimal als Sieger hervorgingen. So musste 1960 die Entscheidung fallen. Ganz Bayern konzentrierte sich auf La/Ro. Die Städteauswahl stellte eine Mannschaft, die durch enormes Training, gute Kameradschaft und vor allen Dingen die in den vergangenen Jahren gewonnene Routine, fast  unschlagbar schien. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Am Ende der Saison lag man wieder punktgleich an der Tabellenspitze. Im Entscheidungskampf stand das Glück dann doch auf unserer Seite. Das Münchner As Ernst Dietl verlor durch 100g Übergewicht seine sicher geglaubten Punkte auf der Waage. Aufgeputscht durch diesen Umstand, ging man konzentriert gegen eine deprimierte Münchner Staffel vor und siegte letztendlich 13:7. Es war geschafft. Der Wanderpokal fand in Landshut/Rosenheim seine Herbergsväter.

Erwähnenswert ist noch die Disziplin der beteiligten Kämpfer, die aufs Gramm ihr Gewicht brachten. Niemals verlor man Punkte auf der Waage oder durch Nichtbesetzung einer Gewichtsklasse. Wer selbst einmal im Ring stand, der weiß was das bedeutet.

Wallersdorf war Austragungsort der Niederbayerischen Meisterschaften. Von neun möglichen Titeln hefteten sich die Bavarianer fünf an ihre Fahne. Nächste Station waren die „Bayerischen“. Mit Erich Niewöhner, Helmut Kargl und Eugen Probst stellte die Dreihel- menstadt den stärksten Verein im BABV. Die folgenden Jahre waren geprägt von den Kämpfern Niewöhner, Kargl, Schreiber, Probst, Müller, Nowinski, Winter und Schickau.

Niewoehner Brueder

Ab 1964 zeichnete sich bei den Aktiven ein leichter Rückgang ab, der sich jedoch nicht besonders gravierend auswirkte. Die acht ausgetragenen Kämpfe konnte zwar alle gewonnen werden, die gegnerischen Staffeln waren jedoch nicht unbedingt spitze. Heraus- ragender Einzelkönner der Bavaria-Staffel war zweifellos Erich Niewöhner, der sich 1963 bis 1965 bei den deutschen Meisterschaften jeweils bis in den Endkampf durchboxte, um erst dann zu scheitern. Nach langer Zeit zählte wieder ein Landshuter Seniorenboxer zur deutschen Spitze.

In trauriger Erinnerung bleibt das Jahr 1966. Am 30. August auf dem Heimweg vom Training, verunglückte der Sportkamerad Alfred Schreiber tödlich. Schreber zählte zu Bayerns Spitzensportlern, denn sein Ehrgeiz und Kampfeswille war unübertroffen. Als ein guter Mensch, Sportler und Kamerad bleibt der Verstorbene in bester Erinnerung.

Der schon angesprochene Rückgang der Aktiven machte sich immer mehr  bemerkbar und die ausgetragenen Veranstaltungen konnten schon nicht mehr ohne Gastboxer durchgeführt werden.

Viehmarkthalle

Der Zuschauerschwund setzte sich Mitte der sechziger Jahre fort. Neue Wege mussten gefunden werden, um über die Runden zu kommen. Man verlagerte die Veranstaltungen in Bierzelte. Die neu gegründete Niederbayernauswahl schlug sich ganz beachtlich gegen die Länder Schwaben, Oberbayern usw.

Mit der Wahl des jungen, ehrgeizigen und dynamischen Walter Kreuzer zum ersten Vorsitzenden begann 1971 eine neue Ära im Landshuter Boxsport. Mit seinen treuen Mitarbeitern Joachim Holm (Vize),  Walter Paulus und Kurt Willenbacher (beide Sport- warte) sowie dem seit 1962 mit großer Umsicht agierenden Schatzmeister Hubert Bauer baute er sich eine gute Vorstandschaft auf. Auch im sportlichen Bereich lief alles nach Wunsch. 1976 noch mit einigen Kämpfern für den Boxring Niederbayern startend, macht man sich 1977 selbständig und nahm an der Boxoberliga (2. Bundesliga) teil, die man mit einem fünften Platz abschloss. Konnte man 1978 noch die Meisterschaft und den Aufstieg in die Eliteklasse feiern, so folgte ein Jahr später wieder der Abstieg. In der folgenden Saison wird der SCB Vizemeister.

Nachdem sich Walter Kreuzer nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, wurde Günther Kirchmeier  zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Unternehmen war schon nach einem halben Jahr zum Scheitern verurteilt, weil der autoritäre Stil des 1. Vorsitzenden von den restlichen Vorstandsmitgliedern nicht akzeptiert wurde. Kirchmeiers Amt übernahm kommissarisch bis zur nächsten Wahl „Vize“ Günter Früchtl unter großer Hilfestellung von Walter Kreuzer.

Von 1985 bis 1989 lag die Verantwortung vier Jahre in der Hand von Heinrich Baßler. Vor einer beachtlichen Kulisse veranstaltete der Verein einen  Vergleichskampf gegen die Sportfreunde aus Cardiff und Rhonda. Mit 15:9 siegte die Landshuter Staffel. Beim Gegenbesuch im Herbst 1980 revanchierten sich die Walliser mit einem 14:6 Erfolg.

1985 startete der SCB in der damals zweigeteilten Bundesliga. Die Gruppe Süd setzte sich aus den Vereinen Leonberg, Frankfurt, Eichstätt und Landshut zusammen. Eine Saison später vereinheitlichte man die zwei Ligen wieder zur einheitlichen Bundesliga. Hier stießen noch die Staffeln Flensburg, Berlin, Ahlen und Leverkusen dazu.

Die Vorstandschaft um den ersten Präsidenten Heinrich Baßler setzte sich für dieses Jahr das Ziel, den Titel Deutscher Mannschaftsmeister nach Landshut zu holen. Für dieses Vorhaben verpflichtete man Kämpfer wie Markus Bott, Gerhard Schobert, Sandro Unglaub, Fritz Hermann, Peter Gailer, und Wolfgang Kamm. Sie sollten das Gerüst der Eigengewächse  verstärken.

Optimal verlief der Start für unsere Staffel. Siegte man zu Hause gegen Flensburg, so folgte ein Unentschieden gegen Berlin und wiederum ein Sieg zu Hause gegen Frankfurt. Die Weichen zur Erringung der Meisterschaft waren also gestellt. Voller Optimismus trat man die Reise nach Leonberg an. Jedoch brach Präsident Heinrich Baßler nach vier Kämpfen mit krassen Fehlurteilen die Veranstaltung ab. Dies sollte noch fatale Folgen haben. Leonberg ging vor Gericht und siegt. Der ganze Schlamassel kostete den SC Bavaria satte 33.000 DM.

Das Bavaria-Schiff war leck und begann zu sinken. Mit einer erheblichen Schuldenlast trat Baßler samt Geschäftsführer während der Amtsperiode zurück. Günter Früchtl, noch heute Präsident, betrat die Kommandobrücke und der Kampf gegen die enormen Altlasten begann. Ab jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht und was keiner so recht glauben konnte trat ein. Acht Jahre nach dem Skandal schrieb der SC Bavaria 20 Landshut  wieder schwarze Zahlen und hat seinen guten Namen wiedererlangt.

Das Abenteuer Bundesliga war mit einem bitteren Nachgeschmack abgehackt. Der Boxeralltag kehrte wieder in Landshut ein. Mit den Trainern Gerhard Paulus und Josef Han sowie Sportleiter Horst Schlecht verlegte man sich wieder auf das Festzeltboxen. Dies ist heute noch Bestand unter der neuen Ära mit Gerhard Kargl und Sportleiter Raimund Lohr. Großes Augenmerk wird auf die Jugend gelegt. Der persönliche Freund der Familie Kargl, Zoltan Lunka aus Rumänien, der 1992 die Landshuter Staffel verstärkte, konnte auf Grund des Asylverfahrens nicht gehalten werden. Aber ein Stück Landshut war trotzdem dabei als Lunka 1995 in Berlin Weltmeister wurde.

Im Jubiläumsjahr 1995 holten sich Hans Czink und Swiatislaw Scherbluk den „Ostbayerischen“ Meistertitel bei den Senioren. Bei der Jugend glänzte Uwe Kraus als Süd- deutscher Meister. Das i-Tüpfchen setzte Eugen Ovzyn drauf, der als Deutscher Juniorenmeister in die Dreihelmenstadt zurückkam.

Damengymnastik

Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen wurde am 4. März 1983 eine Damen- gymnastikabteilung gegründet. Als erste Abteilungsleiterin konnte Frau Christa Bauer und als Trainerin  die bewährte Angelika Pöll eingesetzt werden. Bereits einige Tage später wurde der Übungsbetrieb mit einem Dutzend Mädchen und Frauen aufgenommen.

Nach mehr als vier Jahren trat Christa Bauer zurück. Angelika Han übernahm den Posten. Bei immer mehr Zuspruch sind beide, Han und Pöll, bis heute ihren Verpflichtungen treu geblieben. Außer Gymnastik wird auch die Geselligkeit groß geschrieben, wie Geburtstags- und Weihnachtsfeiern sowie Fahrradausflüge oder dergleichen.

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Der “Vater des Boxsports” ist tot!

Walter Paulus, ein Boxpionier und Aushängeschild des SC Bavaria 20 Landshut, ist am Heiligen Abend 1994 im Alter von 72 Jahren gestorben. Schon von früherer Kindheit an war Walter Paulus mit dem Boxsport verbunden. Nach dem Tod seines Vaters führte Walter die Boxtradition in seiner Familie weiter und übernahm in vielen Bereichen des Vereinslebens die Federführung – als Aktiver und Funktionär. Sein Name ist auch über Landshuts und Bayerns Grenzen hinaus eng mit den Boxsport verbunden.

Er war ein Boxsportler mit Leib und Seele, ein einmaliger Kammerrad und einfach unersetzlich. Auch nachdem Paulus im Alter seine Vorstandesämter abgegeben hatte, blieb er seinen Sport bis zuletzt treu und half wo immer Hilfe nötig war. Walter Paulus war in ganz Deutschland bekannt und beliebt. Über drei Jahrzehnte fungierte er auch als Ring- und Punktrichter und zehn Jahre lang übte er das Amt des Bezirksportwarts in Nieder- bayern aus. Er war der Vater des Boxsports in Landshut und mit seiner Einstellung ein Vorbild für die Jugend und den Sport allgemein.

Paulus Walter tot
Noch am 1. Dezember 1994 zeichnete Oberbürgermeister Josef Deimer
den Boxpionier Walter Paulus für sein langjähriges Engagement aus.